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Der Schwarzwald tauscht seine saftigen Grüntöne gegen ein buntes Farbenmeer ein. Die Blätter erstrahlen in Rot, Orange und Gelb. Der Herbst steht vor der Tür und die gemütliche Jahreszeit wartet auf uns. Es ist die Zeit der Kastanienmännchen, Kürbissuppen und natürlich der Straußwirtschaften. Wieso diese sehr beliebt sind und warum im Schwarzwald so viele zum Genießen und Verweilen einladen.

Was gibt es Schöneres als nach einem langen Spaziergang durch den herbstlich bunten Schwarzwald in eine der zahlreichen Straußwirtschaften einzukehren.
Die Wangen, gerade noch rosig und kühl durch die frische Oktoberluft, wärmen sich schnell angesichts der wohligen Herzlichkeit, die einen beim Betreten der Strauß`n Willkommen heißt. Ausgelassenheit beschreibt die Stimmung und das Treiben in den Straußwirtschaften wohl am besten. Der dezente Duft einer fein abgestimmten Speisekarte liegt in der Luft. An rustikalen Tischen freut man sich auf die typischen Gerichte der Strauß´n. Von herzhaften Wurst- oder Käseplatten, über deftiges Kesselfleisch bis hin zu köstlich duftenden Maultaschen, ist für jeden etwas dabei. Was aber auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Glas Wein.

Eine Straußwirtschaft ist ein saisonal geöffneter Gastbetrieb, der von Winzerinnen und Winzern betrieben wird und in dem selbst erzeugte Weine ausgeschenkt werden. Für wenige Wochen im Frühjahr und im Herbst hat man die Chance, Teil dieser besonderen Zeit zu sein. Mit etwas Glück ist der Winzer selbst vor Ort und schenkt, bei ein paar unterhaltsamen Geschichten, seinen Lieblingswein persönlich aus. Dieser kommt fast direkt von der Rebe.

„Wein, das ist ein Roman, den der Winzer mit den Trauben schreibt.“ – Thomas Häntsch

Genussvoll einkehren

Im Schwarzwald, genauer gesagt in Baden befindet sich, mit einer Rebfläche von 15.800 Hektar, das drittgrößte Weinbaugebiet Deutschlands. Der „Wein-Schwarzwald“ wird dabei aus den fünf wichtigsten Bereichen gebildet: Ortenau, Breisgau, Kaiserstuhl, Tuniberg und das Markgräflerland. Da das Betreiben einer Straußwirtschaft immer in Verbindung mit dem Ausschank von selbst erzeugten Weinen steht ist es nicht verwunderlich, dass im „Wein-Schwarzwald“ so viele schöne Straußwirtschaften beheimatet sind. Ob nach einer Wanderung durch die Weinberge oder als Ziel für den nächsten Sonntagsausflug – Ein Besuch lohnt sich allemal.
Straußen & Besenwirtschaften (Schwarzwald) (schwarzwald-geniessen.de)

Die Begrifflichkeit „Straußwirtschaft“ kommt nicht vom gleichnamigen Vogel. Der Name leitet sich von einem Strauß aus Zweigen und Blumen ab. Sieht man eine Wirtschaft mit einem „Strauß“ im Eingangsbereich ist dies das Zeichen, dass sie geöffnet hat. In anderen Teilen Deutschlands sind diese auch als „Besenwirtschaften“, „Kranzwirtschaften“, „Rädlewirtschaft“ oder „Heckenwirtschaft“ bekannt. Auch in Österreich und der Schweiz gibt es ähnliche Wirtschaften. Bei den Österreicherinnen und Österreichern heißen sie „Buschenschank“ oder „Buschenschenke“, die Schweizerinnen und Schweizer nennen sie hingegen „Besenbeiz“, „Besenwirtschaft“ oder auch „Buschenschenke“.

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